2010 soll die Studie unter der Schirmherrschaft des Umweltprogrammes der Vereinten Nationen (UNEP) fertig gestellt sein.
Anfang September diesen Jahres wurde der TEEB-Sachstandsbericht zur Klimaproblematik im Vorfeld der Kopenhagener Klimakonferenz im November 2009 veröffentlicht. Den politischen Entscheidungsträgern soll nahe gebracht werden, dass „Investitionen in die Wiederherstellung und Erhaltung von Ökosystemen eine Schlüsselrolle bei der Bekämpfung des Klimawandels und der Stärkung der Widerstandfähigkeit anfälliger Wirtschaftssysteme gegenüber Klimaschwankungen und -änderungen spielen“ (DNR). Der Bericht des TEEB empfiehlt den Regierungen die Integration der Ökosystemleistungen in ihre volkswirtschaftliche Gesamtrechnung. Investitionen in Schutzgebiete sichern naturbezogene Leistungen, wie zum Beispiel: sauberes Wasser, Luft, Böden, Wertschöpfungen aus dem Tourismus – der Wert der Investitionen wird dabei um ein Vielfaches überstiegen.
Die vom TEEB inhaltlich behandelten Themen befassen sich mit:
den ökologischen, sozialen und ökonomischen Folgen des Verlustes von Korallenriffen.
dem im Wald gespeicherten Kohlenstoff als Puffer für Auswirkungen durch Klimaänderungen.
der Bereitstellung von Kosten-Nutzen-Argumenten zugunsten öffentlicher Investitionen in die ökologische Infrastruktur (Erhalt und Schutz von Wäldern, Mangroven, Flusseinzugsgebieten, Feuchtgebieten usw.).
Das Plädoyer, Naturgüter oder naturbezogene Güter als festen Bestandteil in die allgemeine Wirtschafts- und Politikplanung zu integrieren, gilt als Wegbereiter für eine „Grüne Wirtschaft im 21. Jh.“.