Netzwerk der Netzwerke
Netzwerke gelten heute als wesentlicher Erfolgsfaktor nicht nur für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, sondern auch für die Entwicklung von Regionen. In Österreich sind in den vergangenen Jahren zahlreiche Netzwerke entstanden, die entweder direkt regionalpolitische Ziele verfolgen oder zumindest im weiteren Sinn für die Regionalentwicklung bedeutend sind.
Das Bundeskanzleramt hat es sich im Rahmen seiner Koordinationsfunktion für Regionalpolitik zur Aufgabe gemacht, diese Netzwerke ihrerseits miteinander zu vernetzen („Netzwerk der Netzwerke“). Dieses „Meta“-Netzwerk besteht aus VertreterInnen national und international tätiger Netzwerkstellen in Österreich und fachlich dafür zuständiger Bundesministerien. Involviert sind Netzwerke verschiedenster Politikbereiche, wie zum Beispiel Gender Mainstreaming, Umwelt, Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Technologie, Innovation und Forschung – wobei der Begriff Netzwerk sehr breit interpretiert wird. Das „Netzwerk der Netzwerke“ wurde 2002 vom Bundeskanzleramt gestartet. Es dient primär dem Informations- und Erfahrungsaustausch der Beteiligten.
Weitere Informationen zum Netzwerk der Netzwerke bzw. zu den beteiligten Netzwerken: Direktlink oder www.bundeskanzleramt.at.
Beteiligte Netzwerke:
European Territorial Cooperation / INTERREG
CIPRA - Internationale Alpenschutzkommission
ÖROK - Österreichische Raumordnungskonferenz
ENEA - European Network of Environmental Authorities
NachhaltigkeitskoordinatorInnenkonferenz
Akteursnetzwerk Nachhaltiges Österreich
Territoriale Beschäftigungspakte (TEPs)

