Köstinger: Ursprungskennzeichnung durchgesetzt

Wo Österreich draufsteht, muss Österreich drin sein

Wien, 17. Juni 2010 (aiz.info)

"Bei der Lebensmittel-Kennzeichnung ist dem EU-Parlament bei der gestrigen Abstimmung ein wichtiger Meilenstein geglückt, der Konsumententäuschung und irreführenden Verpackungsaufschriften einen Riegel vorschieben soll ", sagt EU-Abgeordnete Elisabeth Köstinger, die den entsprechenden Abänderungsantrag zur europäischen Verbraucherinformations-Verordnung im Sinne der Landwirtschaft unterstützt hat. "Dies ist ein wichtiger Schritt für unsere heimischen Bäuerinnen und Bauern, die auf höchster Qualitätsstufe Lebensmittel produzieren ", so Köstinger.

Volle Rückendeckung gibt die Landwirtschaft damit nämlich auch dem langgehegten Wunsch der Konsumenten, dass Ursprungsrohstoffe auf der Verpackung angegeben werden müssen. "Das Parlament will mit Analogkäse, Schummelschinken und Klebefleisch aufräumen, allesamt Auswüchse der Lebensmittelindustrie, die immer mehr zur Verunsicherung der Verbraucher führen. Schon jetzt greifen die Konsumenten lieber zu herausragenden österreichischen Lebensmitteln. Durch eine klare Kennzeichnung würde sich jetzt klar nachvollziehen lassen, dass etwa Schinken oder Wurst nicht nur in Österreich verarbeitet wurden, sondern das Tier auch heimisch geboren, gefüttert und geschlachtet wurde ", erklärt Köstinger.

Lebensmittelschwindel Einhalt geboten
"Wir haben in den letzten Monaten dafür gekämpft, dass zweifelhafte Produktaufschriften und irreführenden Herkunftsangaben durch die EU gestoppt werden. Endlich werden konkrete Taten gesetzt. Wo Österreich draufsteht, muss Österreich drin sein. Es liegt auch in unserer Verantwortung, dass Lebensmittelschwindel und Imitate, wo Handelsketten und Hersteller nur so tun, als ob heimische Rohstoffe verarbeitet würden, verschwinden ", stellt Bauernbund-Präsident Fritz Grillitsch klar. "Die österreichische Landwirtschaft und heimischen Verarbeiter produzieren unter strengsten Auflagen hochqualitative Lebensmittel, die 100%ige Sicherheit garantieren. Auch die Bauern sind darauf angewiesen, dass der Konsument, der zur heimischen Ware greift, auf kontrollierte Qualität vertrauen darf. Punkto Ursprung darf es künftig auch in den anderen EU-Ländern keinen Auslegungsspielraum geben ", freut sich der Bauernbund-Präsident über diesen wichtigen Abstimmungserfolg.

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