- Betriebsweise und Investition

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Das Österreichische Programm für die Entwicklung des Ländlichen Raums hat große direkt positive Wirkungen auf das Einkommen in der Land- und Forstwirtschaft. Die positiven Einkommenswirkungen des Programms sind ein zentraler Bereich für die Zielerreichung des Programms, da ein ausreichendes Einkommen der Land- und Forstwirtschaftsbetriebe mittel- und langfristig eine Grundvoraussetzung für die Erhaltung und Gestaltung der Kulturlandschaft und der Biodiversität, einer nachhaltigen, umweltverträglichen Land- und Forstwirtschaft, der Aufrechterhaltung der Besiedelung und der sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Aktivitäten im ländlichen Raum darstellt.

BMLFUW/AMA-Bioarchiv/Pichler

Die betriebswirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, die Optimierung von Arbeitsabläufen und Arbeitskapazitäten am Betrieb stellen einen Arbeitsschwerpunkt des Netzwerkes dar. Die Verbesserung der Kostenstruktur, speziell im Bereich der Fixkosten sowie die Vernetzung der bestehenden Aktivitäten zum Thema Arbeitswirtschaft werden bearbeitet.,
Bei der Verwertung der Ergebnisse aus diversen betriebswirtschaftlichen Auswertungen gibt es immer wieder ein methodisches Problem, Erkenntnisse, die sich unmittelbar in wirtschaftlichen Kennzahlen, aber auch in Lebensqualität und sozialem Vorteil (Freizeit, Zeit für die Familie etc.) niederschlagen, in die Praxis umzusetzen. Um Möglichkeiten der Vermittlung dieser Erkenntnisse zu bieten, sollten involvierte und interessierte MultiplikatorInnen zu Wissens- und Erfahrungsaustausch eingeladen werden. In diesem Zusammenhang wäre ein interessanter methodischer Ansatz, die weibliche Sicht der Bäuerin der traditionell männlich dominierten Vorgangsweise gegenüber zu stellen.
Ziel ist es, vorhandene Grundlagen der Umsetzung von arbeitswirtschaftlichen Modellen am landwirtschaftlichen Betrieb zusammenzutragen und zu bewerten, Lücken durch Entwicklung neuer Verfahren zu schließen und methodische Unterstützung für die MultiplikatorInnen zu bieten.
Im Zusammenhang mit den laufenden Investitionsförderungen gilt es, Aspekte wie „höhere Treffergenauigkeit von Förderungen“, den Zusammenhang zwischen Investitionen und der „Zukunftsfähigkeit“ von Betrieben, die besondere Berücksichtigung von Förderungen für Junglandwirte, die konkrete Berücksichtung von Auflagen im Bereich Tierschutz, Hygiene und Umweltschutz oder die rechtliche Klärung der Definition des Förderwerbers einzubeziehen. Die Ergebnisse aus den Arbeitskreisen der „Grünen Offensive“ von Ex-Landwirtschaftsminister Pröll sollten ebenfalls berücksichtigt werden.

 

Investitionsförderung

Die Investitionsförderung ist ein zentrales Element zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Erhaltung funktionsfähiger Agrarstrukturen. Im Rahmen der Investitionsförderung werden bauliche Anlagen und technische Einrichtungen am landwirtschaftlichen Betrieb gefördert.

Die Investitionsförderung bewirkt die Minderung des Risikos von Rationalisierungs- und Entwicklungsschritten im Bereich der landwirtschaftlichen Erzeugung, die ansonsten nicht vollzogen werden können. Ebenso erhöht sie die Liquidität und Rentabilität der Betriebe. Sie bringt sektoral positiv strukturelle Wirkungen, soweit es gelingt, sie auf entwicklungsfähige Betriebe zu konzentrieren.

 

Niederlassung von Junglandwirten
Die Niederlassungsprämie ist als einmaliger Zuschuss bei der Übernahme des landwirtschaftlichen Betriebes - abhängig von der Größe des Betriebes und des erforderlichen Arbeitskraftbedarfs – eine zusätzliche Förderung für Junglandwirte.

Die Niederlassungsprämie ist ein positives Signal der EU-Agrarpolitik an junge Landwirte, die Hofübernahme früher in Angriff zu nehmen. Weitere gleichwertige Einflussfaktoren für die Weiterführung eines Betriebes sind das sozialrechtliche Umfeld – vor allem das Pensionsrecht – sowie die Betriebsgröße und die Einkommensverhältnisse.


Wissenwertes, Fakten, Hintergrund

Projekte, Forschung
Wirtschaftliche Institutionen
Wirtschaftliche Förderung

Projekte, Forschung

AWI
Forschungsprojekte: Betriebswirtschaft und Marktwirtschaft im Bereich Landwirtschaft.
Weitere Informationen: Direktlink oder www.awi.bmlfuw.gv.at

 

Österreichische Gesellschaft für Agrarökonomie
Die Österreichische Gesellschaft für Agrarökonomie versteht sich als institutionalisiertes Forum für die sozial-, politik- und wirtschaftswissenschaftliche Auseinandersetzung mit Fragen des Agrarsektors.
Weitere Informationen: http://oega.boku.ac.at/

 

BOKU
Landwirtschaftliche Betriebswirtschaftslehre - Publikationen 2007-2008.
Weitere Informationen: Direktlink oder www.boku.ac.at.

 

Agrar.Projekt.Preis
Der Agrar.Projekt.Preis ist ein bundesweiter Wettbewerb, bei dem erfolgreich Projekte aus dem ländlichen Raum mit einem Bezug zur Landwirtschaft gesucht, bewertet und prämiert werden.
Weitere Informationen: Direktlink oder www.agrarprojektpreis.at.

 

Österreichische Vereinigung für Agrar-, Lebens- und Umweltwissenschaftliche Forschung
Drehscheibe, Koordinationsstelle und Impulsgeber für die agrarwissenschaftliche Forschung in Österreich.
Weitere Informationen: Direktlink oder www.oevaf.at.

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Wirtschaftliche Institutionen

BOKU - Institut für Agrar- und Forstökonomie
Der Arbeitsschwerpunkt des Institutes für Agrar- und Forstökonomie liegt in der Betriebswirtschaft, d.h. dem Beschreiben, Erklären und Gestalten von betrieblichen Abläufen.
Weitere Informationen: Direktlink oder www.boku.ac.at.

 

Wirtschaftsforschungsinstitut
Der Forschungsbereich konzentriert sich auf die quantitative modellgestützte Analyse der ökonomischen Effekte einer Veränderung der vorherrschenden Wirtschaftsstrukturen in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung.
Weitere Informationen: www.wifo.ac.at.

 

Agricultural Economics Society
The Agricultural Economics Society is one of the world's leading associations of professional and academic agricultural economists.
Weitere Informationen: www.aes.ac.uk/.

 

European Association of Agricultural Economists
The European Association of Agricultural Economists (EAAE) brings together agricultural economists and others interested in the problems of the agricultural and food industries and rural development in Europe.
Weitere Informationen: www.eaae.org/eaae_site/

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Wirtschaftliche Förderungen

AWS
austria wirtschaftsservice - Österreichs Förderbank für die unternehmensbezogene Wirtschaftsförderung.
Weitere Informationen: Direktlink oder www.awsg.at.

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