Berlakovich: Forst- und Holzwirtschaft ist attraktiver Arbeitgeber und sichert green jobs in Österreich

Berlakovich: Forst- und Holzwirtschaft ist attraktiver Arbeitgeber und sichert green jobs in Österreich
Foto: proHolz, FV Holzindustrie

Wertschöpfungskette Forst, Holz und Papier bekennt sich zur nachhaltigen Waldbewirtschaftung

Eine aktuelle Erhebung der Kooperationsplattform Forst Holz Papier (FHP) zeigt: Die Betriebe entlang der Wertschöpfungskette Holz sind ein attraktiver Arbeitgeber: Die gesamte Branche bietet 292.000 Personen in Österreich ein Einkommen. Das ist ein Plus von 12.000 Personen im Vergleich zu 2006. Dabei noch nicht mitgerechnet sind die nachgelagerten Bereiche, wie etwa die Transportwirtschaft oder die umfangreichen Zulieferer. Die aktuellen Zahlen beweisen, dass die Branche stabil ist und trotz Wirtschaftskrise gewachsen ist.

„Viele dieser knapp 300.000 Arbeitsplätze zählen zu den green jobs, sie sind somit zukunftsfähig. Bei verstärkter Holzverwendung besteht noch ein sehr großes Potenzial an zusätzlichen green jobs“, so Landwirtschafts- und Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich der aktuellen Zahlen. Eine verstärkte Holznutzung unter höchsten Effizienzstandards – sei es stofflich oder energetisch - ist auch das Ziel der gesamten Branche. „Bereits durch 100 Kubikmeter zusätzlich verarbeitetem Holz entsteht ein Arbeitsplatz entlang der Wertschöpfungskette“, ergänzt FHP-Vorsitzender Georg Adam Starhemberg.
 
Von der Forstwirtschaft über die Holz verarbeitenden Betriebe der Säge-, Zellstoff-, Papier- und Plattenindustrie, dem Holzbau bis zu Möbel-, Tischlerei- und Zimmereibetrieben beträgt der Produktionswert dieses wichtigen Sektors rund 12 Milliarden Euro jährlich. Die gesamte Wertschöpfungskette Holz erwirtschaftet über mehrere Jahre einen durchschnittlichen Exportüberschuss im Ausmaß von 3,5 Milliarden Euro pro Jahr und zählt mit dem Tourismus zu den wichtigsten Devisenbringern in der heimischen Leistungsbilanz.
 
Der Sektor Forst, Holz und Papier bekennt sich darüber hinaus zur nachhaltigen Waldbewirtschaftung, um alle Waldwirkungen – Nutzung, Schutz, Wohlfahrt und Erholung - langfristig zu sichern. „Die Erbringung von Ökosystemleistungen für die Gesellschaft ist ohne aktive Waldbewirtschaftung gar nicht möglich. Der dabei nachhaltig produzierte Rohstoff Holz leistet darüber hinaus einen unverzichtbaren Beitrag auf dem Weg zur Energieautarkie“, so Berlakovich. Gemeinsames Ziel der Branche ist daher ein vermehrter Einsatz von Holz als CO2 -speichernder Bau- und Werkstoff sowie als effizient genutzter Energieträger.

doris.ostermann@lebensministerium.at
21.09.2011, Lebensministerium Öffentlichkeitsarbeit

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